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SUMMARY:Jüdische Kulturwochen Darmstadt 2025
DESCRIPTION:Vom 3. September bis 14. Dezember feiern die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Jüdische Gemeinde Darmstadt die Jüdischen Kulturwochen 2025 \n\n\n\n\n\n\n\nEröffnet werden die diesjährigen Jüdischen Kulturwochen durch Oberbürgermeister Hanno Benz und den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde\, Daniel Neumann\, am Mittwoch\, 3. September\, um 19 Uhr in der Centralstation mit dem Podiumsgespräch zwischen dem Psychologen und Autoren Ahmad Mansour und dem Chefredakteur der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ und Träger des Ricarda-Huch-Preises der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2024\, Philipp Peyman Engel. Für die musikalische Begleitung sorgt das „Duo Duor“. Der Eintritt ist frei\, eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung unter www.jg-darmstadt.de/anmeldung möglich. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. \n\n\n\n„80 Jahre nach dem Kriegsende in Darmstadt können wir uns an einer lebendigen jüdischen Gemeinde in unserer Mitte erfreuen“\, erklärt Oberbürgermeister Hanno Benz. „Die jüdischen Kulturwochen in unserer Stadt sind jedes Jahr Ausdruck davon. Die nächsten Wochen all das zu feiern\, was jüdisches Leben in Darmstadt und weltweit ausmacht\, ist für unsere weltoffene Stadt ein wichtiges Zeichen: Antisemitismus in jeglicher Form treten wir entschieden entgegen und setzen uns uneingeschränkt dafür ein\, dass jüdisches Leben in Darmstadt weiterhin floriert. Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist das Gebot der Stunde.“ \n\n\n\nUnd Daniel Neumann sagt: „Obwohl die Rahmenbedingungen für offenes und sichtbares jüdisches Leben immer schwieriger werden\, ist der Rückzug noch keine Option. Denn Angriff ist die beste Verteidigung. Deshalb freuen wir uns auf noch größere und vielfältigere Jüdische Kulturwochen 2025 und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viele erkenntnisreiche\, eindrucksvolle und schöne Momente.“ \n\n\n\nDas vollständige Programm der Jüdischen Kulturwochen 2025 ist unter jg-darmstadt.de abrufbar. \n\n\n\nWeiterführende Links: Jüdische Kulturwochen 2025 in Darmstadt (rheinmainverlag.de)
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SUMMARY:„Die Sprache meines Geistes wird die deutsche bleiben\, weil ich Jude bin“
DESCRIPTION:Wir erinnern an den Literaturnobelpreisträger Elias Canetti  (1905 – 1984)\n\n\n\n\n\n10. September 2025\, 19:00 Uhr\, Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3. \n\n\n\nAls Elias Canetti 1981 den Literaturnobelpreis erhielt\, war dies für die meisten eine Überraschung\, galten doch Doris Lessing und Gabriel Garcia Márquez als Favoriten; Lessing erhielt ihn im hohen Alter 2007\, Márquez ein Jahr nach Canetti. 1981 waren viele seiner Bücher in der Welt als Übersetzungen nicht mehr lieferbar\, und im deutschen Sprachraum hielt sich der Erfolg\, auch nach dem Büchnerpreis 1972\, in Grenzen. \n\n\n\nGeboren wurde Elias Canetti (1905-1984) in der ehemals türkischen\, dann bulgarischen Provinzstadt Rustschuk als erstes von drei Kindern spanisch-jüdischer Eltern (Spaniolen)\, die eine spanisch-hebräische Mischsprache (Ladino) bewahrten. 1911 übersiedelte die Familie nach Manchester/England\, so daß er die englische Sprache erlernte. Nach dem Tod des Vaters 1913 ging die Mutter mit den Kindern nach Wien\, und sie vermittelte ihm Deutsch als „Muttersprache“\, die Liebe zu ihr und zur europäischen Literatur\, Theater vor allem. In Wien schloß er das Studium der Chemie mit Promotion ab und widmete sich dann ausschließlich der Literatur. 1930/31 entstand sein einziger Roman\, „Die Blendung“\, dessen dritte Ausgabe 1963 erst\, nach 1936 und 1948\, einigen Erfolg hatte. Nach der Untersuchung „Masse und Macht“ (1960) und dem Reisebericht „Die Stimmen von Marrakesch“ (1967) waren seine autobiographischen Texte „Die gerettete Zunge“ (1977)\, „Die Fackel im Ohr“ (1980)\, „Das Augenspiel“ (1985) am erfolgreichsten. \n\n\n\nIn seiner Bankettrede zur Verleihung des Nobelpreises nannte er Wien\, London (Exil seit 1938) und Zürich als die drei ihn am meisten prägenden Städte und Karl Kraus\, Franz Kafka\, Robert Musil und Hermann Broch als die Autoren\, denen er seine Schriftstellerexistenz verdanke. \n\n\n\nMitwirkende Joachim Keidl und Karlheinz Müller (Langgässer-Gesellschaft)
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LOCATION:Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3\, Darmstadt\, Hessen\, 64293\, Deutschland
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