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SUMMARY:Jüdisches Leben in Groß-Zimmern
DESCRIPTION:Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Groß-Zimmern lädt der Glöckelchen e.V. – Verein für Kunst\, Kultur und Heimatgeschichte – im Jahr 2026 zu einer historischen Vortragsreihe ein. In Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern beleuchten Referentinnen und Referenten zentrale Aspekte der Ortsgeschichte von ihren mittelalterlichen Anfängen bis in die jüngere Vergangenheit. Veranstaltungsort aller Vorträge ist das Kulturzentrum Glöckelchen\, Beginn jeweils um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. \n\n\n\n\n\n\n\nAm Donnerstag\, 23. April 2026\, spricht Rahel Blum (Frankfurt) zum Thema „Jüdisches Leben in Groß-Zimmern – Einblicke in die Geschichte der jüdischen Landgemeinde“. Seit dem frühen 17. Jahrhundert lebten Juden in Groß-Zimmern; im 18. Jahrhundert entstand eine selbstständige Gemeinde\, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts auf über 140 Personen anwuchs. Rahel Blum zeichnet die Entwicklung der Gemeinde nach\, deren Zentrum die Synagoge in der Kreuzstraße 17 war\, und thematisiert zugleich Verfolgung\, Flucht und Ermordung der letzten Gemeindemitglieder in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Referentin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Synagogen-Gedenkbuch Hessen“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt durchgeführt.
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SUMMARY:Amol is gewen a Jidele
DESCRIPTION:Ein Konzert mit jiddischen Liedern mit Hans und Daniel Bollinger \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Programm präsentiert musikalische Perlen der großen Schöpfer jiddischer Lieder wie Mordechaj Gebirtig\, Itzig Manger\, Mark Warshawski\, Hirsh Glik\, Jitzak Katzenelson und Morris Rosenfeld.Mehr Informationen
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SUMMARY:Der schrille Witz der Verzweiflung
DESCRIPTION:16. April 2026\, 19:00-20:30 Uhr\, Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3 \n\n\n\nWir erinnern an den in Leipzig geborenen jüdischen Schriftsteller Edgar Hilsenrath (1926-2018) \n\n\n\nLesung von Joachim Keidl / Karlheinz Müller
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SUMMARY:Gegen das "Vergessen" - Die Erben der "Arisierung"
DESCRIPTION:12. März 2026\, 19:00 Uhr\, Kaht. Kirche Heilig Geist\, Zöllerstraße 3\, Darmstadt-Arheilgen \n\n\n\nErinnern und Wahrhaftigkeit sind von zentraler Bedeutung in einer Zeit\, in der antisemitische Ressentiments zunehmen. Zum Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus gehört auch ein wenig beachtetes\, aber bis heute wirksames Ereignis: Die „Arisierung“ genannte Enteignung der deutschen und europäischen Juden. \n\n\n\n\n\n\n\nDen Anfang machte eine E-Mail vom 20. Juni 2014\, Adressat war der Freie Autor und Journalist Armin H. Flesch in Frankfurt am Main. Geschrieben hatte ihm der Enkel eines ehemaligen Frankfurter jüdischen Unternehmers\, dessen Firma Mitte der Dreißigerjahre „arisiert“ worden war. 80 Jahre später behaupteten die Nachkommen des einstigen „Ariseurs“ wahrheitswidrig\, ihr Unternehmen blicke auf „100 Jahre Familientradition“ zurück. \n\n\n\n\nArchivrecherchen im In- und Ausland – unter anderem im Landeshauptarchiv Koblenz – und Interviews lösten eine Beschäftigung des Frankfurter Journalisten mit dem Thema „Arisierung“ aus\, die bis heute fortdauert: Wer profitierte vom legalisierten Raub und Mord an den Juden? Wie verhalten sich die heutigen Eigentümer arisierter mittelständischer Familienunternehmen zur NS-Vergangenheit ihrer Firma und Familie? Welche Bedeutung hat die „Arisierung“ für das Verständnis des Holocaust und der deutschen Gesellschaft vor und nach 1945? Welche konkreten Auswirkungen hat sie bis heute? \n\n\n\n\nAuf diese und andere Fragen sucht Armin H. Flesch mit seiner Arbeit Antworten. \n\n\n\nDem Vortrag schließt sich eine Gesprächsrunde mit der Möglichkeit Fragen zu stellen an.
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SUMMARY:Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille
DESCRIPTION:der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verleiht Prof. P. Dr. Christian Rutishauser SJ am 8. März 2026 im Gürzenich in Köln die Buber-Rosenzweig-Medaille.  \n\n\n\nDie Laudatio hält Prof. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies\, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. \n\n\n\nEs sprechen Hendrik Wüst\, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Torsten Burmester\, Oberbürgermeister der Stadt Köln. Die Veranstaltung wird von Gundula Gause moderiert und vom ZDF im Livestream ab 11.30 Uhr übertragen. Gemeinsam mit Hendrik Wüst\, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen\, laden wir Sie im Anschluss herzlich zu einem Empfang ein.  \n\n\n\nDas Jahresthema der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787 lautet: „Schulter an Schulter miteinander“. \n\n\n\nIhr Interesse an einer Teilnahme können Sie unverbindlich hier bekunden. Seitens der GCJZ überlegen wir\, bei Interesse ggfls. eine gemeinsame Fahrt anzubieten. \n\n\n\n\n\nProfessor Dr. Christian Rutishauser SJ ist ein führender katholischer Vertreter im christlich-jüdischen Dialog in der Schweiz\, in Deutschland im weiteren Europa und weltweit. Er lehrt an der Universität Luzern als Professor für Judaistik. \n\n\n\nPreisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2026: Professor Dr. Christian Rutishauser SJ. Foto © Christof Wolf SJ.\n\n\n\nProfessor Rutishauser hat seine Forschungen zur Jüdischen Philosophie und zum Rabbinischen Judentum an der Hebräischen Universität Jerusalem und der Päpstlichen Universität Ratisbonne in Jerusalem sowie an der Yeshiva University in New York durchgeführt. 2002 wurde Rutishauser mit seiner Dissertation bei Clemens Thoma „Halachische Existenz. Theologisch-philosophische Deutung des jüdisch-orthodoxen Daseinsvollzugs in den Schriften von Josef Dov haLevi Soloveitchik“ promoviert. \n\n\n\nChristian Rutishauser war Direktor des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn\, Schweiz\, mit Schwerpunkten in christlicher Spiritualität\, jüdisch-christlichem Gespräch und interreligiösem Dialog. Er leitete zahlreiche Exerzitien- und Kontemplationskurse\, lehrte als Referent für Spiritualität und erarbeitete Grundlagen für eine Theologie der Religionen. Rutishauser führte zahlreiche Studienreisen nach Israel und Palästina durch. In 2011 leitete er das Projekt „Zu Fuss nach Jerusalem\, spirituell – interreligiös – friedenspolitisch“; in sieben Monaten pilgerte Rutishauser mit einer Pilgergruppe von der Schweiz bis in die „heilige Stadt“\, wo sie nach Ankunft eine Friedenskonferenz durchführten. \n\n\n\nProfessor Rutishauser ist engagierter Ordensmann der Jesuiten und leitete von 2012 bis 2021 als Provinzial die Schweizer Jesuitenprovinz. \n\n\n\nRutishauser hat an unzähligen Kursen\, Seminaren\, Konferenzen und universitären Lehrveranstaltungen zum jüdisch-christlichen Dialog mitgewirkt und zu dem Thema auch viele Aufsätzen und Bücher veröffentlicht\, unter anderem: „Joseph Ber Soloveitchik: Einführung in sein Denken“\, 2003; „Christsein im Angesicht des Judentums“\, 2008; „Christlichen Glauben denken. Im Dialog mit der jüdischen Tradition“\, 2016. Aufgrund seiner Expertise wurde er 2002 in die jüdisch / römisch-katholische Gesprächskommission der Schweizer Bischofskonferenz berufen und dazu in 2014 in dieselbe Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2014 gehört er auch zu den ständigen Beratern des Papstes für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum. In dieser Funktion nimmt Rutishauser teil an den Konferenzen des Vatikans mit dem International Jewish Committee on Interreligious Consultations (IJCIC)\, dem internationalen jüdischen Vertretungsgremium für die Gespräche mit den führenden religiösen Organisationen auf globaler Ebene. \n\n\n\nProfessor Rutishauser verfolgt hellwach die Entwicklungen in den katholisch-jüdischen Beziehungen und agiert sich auch umgehend als intensiver Mahner\, wenn er den Eindruck gewinnt\, dass es Rückfälle hinter das erreichte Niveau der Verständigung gibt. So hat er sofort auf den höchst problematischen Artikel des emeritierten Papstes Benedikt XVI von 2018 „Gnade und Berufung sind ohne Reue“ reagiert und in der Neuen Züricher Zeitung formuliert: „Wenn Erfüllung in Christus exklusiv gesetzt wird\, dann wird christliche Identität auf Kosten der jüdischen formuliert.“ Der Artikel von Rutishauser löste eine intensive Debatte aus\, an der sich auch der DKR beteiligte und in deren Folge das Präsidium des DKR zusammen mit der damaligen Vorsitzenden des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken\, Dagmar Mensink\, im Vatikan das Gespräch mit dem für die Beziehungen zum Judentum zuständigen Kardinal Kurt Koch suchten\, in dem dann in großer Offenheit die kritischen Fragen auch angesprochen werden konnten. \n\n\n\nBei all den Funktionen verliert Christian Rutishauser nicht den Blick auf die Dialogarbeit an der Basis. In 2024 hat er zusammen mit anderen das absolut lesenswerte Studienhandbuch für Lehre und Praxis\, „Jüdisch-christlicher Dialog“\, veröffentlicht. Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat dieses Studienhandbuch sehr begrüßt und bei der Buchpräsentation im Mai 2024 in Würzburg mitgewirkt.
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SUMMARY:Offenheit im Kopf und im Herzen
DESCRIPTION:Wir erinnern an Moses Mendelssohn anlässlich seines 240. Todestages\n\n\n\n\n\nam 25. Februar 2026 um 19:00 Uhr findet im Literaturhaus Darmstadt eine Gedenkveranstaltung aus Anlaß des 240. Todestages von Moses Mendelsohn statt. \n\n\n\n\n\n\n\nMit  Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nMit Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nMit Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nVortragende: Joachim Keidl / Karlheinz Müller.
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SUMMARY:Wanderausstellung "Einige waren Nachbarn" kommt nach Eppertshausen
DESCRIPTION:Wie konnte der Holocaust geschehen? Ausstellung beleuchtet die Rolle von Nachbarn\, Kollegen oder Mitbürgern der Opfer.\n\n\n\n\n\nEppertshausen – Vom 24. Januar bis 14. Februar 2026 gastiert eine außergewöhnliche Wanderausstellung im kleinen Saal der Bürgerhalle Eppertshausen. Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft\, Mitläufertum und Widerstand“ des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine zentrale Frage: Wie war der Holocaust möglich? \n\n\n\n\nDie Schlüsselrolle Adolf Hitlers und anderer führender Nationalsozialisten ist unbestritten. Aber ihre Taten hingen von der Mitwirkung zahlloser anderer Menschen ab. Bürgermeister\, die Deportationslisten unterzeichneten. Nachbarn\, die sich an jüdischem Eigentum bereicherten. Kollegen\, die schwiegen\, als ihre Mitarbeiter abgeholt wurden. Welche Rolle nahmen Nachbarn\, Kollegen oder Mitbürger der Opfer ein? \n\n\n\n\n\nWarum beteiligten sich einige eifrig und aktiv an der Judenverfolgung\, während andere schlicht und einfach still blieben oder Mitläufer waren? Warum entschlossen sich so wenige\, den Opfern zu helfen? \n\n\n\n\n\nNach der Annexion Österreichs sehen Anwohner zu\, wie österreichische Nationalsozialisten Juden zwingen\, den Bürgersteig zu schrubben. Wien\, März 1938 (aus dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands)\n\n\n\nDie Ausstellung zeigt eindrücklich\, wie sich überall in Deutschland und dem von Deutschland dominierten Europa Formen der Zusammenarbeit und Mittäterschaft entwickelten – in Regierungen\, Behörden genauso wie in Nachbarschaften\, Vereinen\, Glaubensgemeinschaften oder Betrieben. \n\n\n\n\nAuch in Eppertshausen lebten jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger\, die Teil unserer Gemeinschaft waren\, bevor sie verfolgt\, vertrieben oder ermordet wurden. Diese lokale Dimension macht die Ausstellung für Eppertshausen besonders bedeutsam: Sie erinnert daran\, dass der Holocaust kein abstraktes historisches Ereignis war\, sondern hier\, vor unserer Haustür\, in unseren Straßen geschah. \n\n\n\nDie Ausstellung untersucht die komplexen Motive hinter individuellem Handeln: Gleichgültigkeit\, Antisemitismus\, Karriereangst\, Gruppenzwang oder die Aussicht auf materiellen Gewinn. \n\n\n\nDoch sie zeigt auch Hoffnung – Menschen\, die Widerstand leisteten und uns daran erinnern\, dass es selbst in dunkelsten Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gab. \n\n\n\nDer Fachbereich Soziales der Gemeinde Eppertshausen und die beiden Kirchengemeinden bieten Führungen durch die Ausstellung an\, die sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger\, Kirchengemeinden jeglicher Konfession sowie Schulklassen richtet\, die das Dritte Reich im Unterricht behandeln. \n\n\n\nAusstellungszeitraum: 24. Januar bis 14. Februar 2026Ort: Kleiner Saal der Bürgerhalle Eppertshausen\, Waldstraße 19Anmeldung für Führungen: soziales@eppertshausen.de oder 06071/3009-40 bzw. 41 \n\n\n\nIn Zeiten\, in denen Demokratie und Menschenrechte erneut unter Druck geraten\, ist diese Ausstellung aktueller denn je. Sie fordert uns auf hinzusehen\, zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen – als Nachbarn\, als Mitbürger\, als Menschen. \n\n\n\nDie Wanderausstellung kann kostenfrei bei der Aktion Zivilcourage e.V. ausgeliehen werden und wurde vom United States Holocaust Memorial Museum konzipiert.
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LOCATION:Kleiner Saal der Bürgerhalle Eppertshausen\,\, Waldstraße 19\, Eppertshausen
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SUMMARY:Film "Das Ungesagte"
DESCRIPTION:26. Januar 2026\, 17:00 Uhr\, programmkino Rex \n\n\n\n\n© 2025 Das Ungesagte\n\n\n\nDie meisten Deutschen\, die für das NS-Regime gewesen waren\, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte. Der Film wählt einen psychologischen Ansatz\, um herauszufinden\, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten – und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen.  \n\n\n\n\n\n© 2025 Das Ungesagte\n\n\n\nDie Aussagen sind schmerzhaft ehrlich\, teils verstörend\, aber auch berührend\, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt\, verdrängten Schuldgefühlen\, Trauma und Trauer. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete\, erschütternde Erkenntnisse. \n\n\n\n\nIm Anschluss Gespräch mit Markus-Tobias Lerch\, Student der Geschichte\, Mitglied des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Südhessen \n\n\n\nDas Ungesagte\, Dokumentation\, 143 MinutenRegie: Patricia Hector\, Lothar Herzog\, Deutschland 2025
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SUMMARY:Ökumenischer Gottesdienst zum Holocaustgedenktag
DESCRIPTION:25. Januar 2026\, 10 Uhr\, Evangelische Pauluskirche Darmstadt\, Niebergallweg 20 \n\n\n\n\nDie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt (GCJZ) lädt am Sonntag vor dem Holocaust-Gedenktag zu einem Ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Paulusgemeinde\, Niebergallweg 20 in Darmstadt ein. Die Predigt hält Dr. Annette Wiesheu\, Katholische Akademie Darmstadt. \n\n\n\n\n\nAm 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslagerlager Auschwitz befreit\, in dem mehr als 1\,1 Millionen Menschen ermordet worden waren – unter ihnen fast eine Million Juden und Jüdinnen. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus\, seit 2005 internationaler Holocaust-Gedenktag. \n\n\n\n\nDie Liturgie gestalten die evangelische Vorsitzende der GCJZ Darmstadt\, Pfarrerin i.R. Ulrike Schmidt-Hesse und der katholische Vorsitzende\, Pastoralreferent Bernd Lülsdorf zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und der GCJZ. \n\n\n\nIm Anschluß an den Gottesdienst lädt die Gemeinde zu einem Kirchencafé ein. \n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.\, Ev. Paulusgemeinde Darmstadt und der Evangelische Nachbarschaftsraum City-Süd.
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SUMMARY:"… und es wurde Licht!“
DESCRIPTION:Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n19. Januar 2026\, 19:00 Uhr\, Literaturhaus DarmstadtDer in Tel Aviv geborene Politikwissenschaftler\, Autor und Journalist arbeitet als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. In seinem neuesten Buch „…und es wurde Licht!“ (Berenberg Verlag GmbH\, 2023) redet er mit Israelis\, Juden wie Arabern und gibt so die Stimmen derer wieder\, die in den Medien sonst selten Gehör finden. Entgegen den üblichen Feindbildern berichtet er in seinen Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel von Beispielen friedlicher Co-Existenz „auf dem Vulkan“. Gewaltsame Übergriffe sind dabei zwar an der Tagesordnung\, gegenseitige Hilfe\, Solidarität\, Nachbar- und Freundschaft aber auch. \n\n\n\n\n \n\n\n\n\nReferent: Igal Avidan \n\n\n\nModeration: Joachim Keidl
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SUMMARY:Christlich-Jüdischer Dialog
DESCRIPTION:Literatur Update 2025\n\n\n\n\n\nAchtung: die für Oktober geplante Veranstaltung ist auf den 8. Januar 2026\, 19:00 Uhr Literaturhaus Darmstadt verschoben. \n\n\n\nNach mehr als 50 Jahren christlich-jüdischem Dialog scheint fast alles gesagt. Dass Jesus ein geborener Jude sei\, ist heute in Kirche und Theologie selbstverständlich keine Provokation mehr. In der Konzilserklärung Nostra Aetate von 1964 und auch in der Grundordnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau von 1991 halten Kirchen dieses neue Verständnis des jüdischen Volkes als Teil ihres Selbstverständnisses fest. Was bleibt dem noch hinzuzufügen? \n\n\n\n\n\n\n\n\nGleichzeitig und unabhängig voneinander sind im vergangenen Jahr drei Bücher zum christlich-jüdischen Dialog erschienen. Eine neue Generation von Theolog*innen und Judaist*innen fassen den aktuellen Stand der Debatte in je eigener Weise zusammen. Dabei ergeben sich neue offene Fragen und Herausforderungen. Das „Auseinandergehen der Wege“ von Christen und Juden in den ersten Jahrhunderten wird neu betrachtet Offenbar blieben sie viel länger miteinander in Kontakt als bisher gedacht. Welche Folgen hat dies dafür\, wie wir das Verhältnis von Juden und Christen heute beschreiben? \n\n\n\n\nAntisemitische Aussagen über die Pharisäer oder das Gesetz versuchen viele Prediger*innen mittlerweile zu vermeiden. Welche Folgen hat ein Gespräch mit Jüd*innen aber für die Formulierung des Herzstücks des christlichen Glaubens\, dem Bekenntnis zu Jesus Christus. \n\n\n\nDie Reaktionen der Kirchen auf den Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 und den folgenden Krieg belasten den Dialog nachhaltig. Ein neues Nachdenken über eine Theologie der Landes Israel scheint dringend geboten. Mit Hilfe der drei aktuellen Titel bleibt manche offene Frage zu entdecken und miteinander zu besprechen.
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SUMMARY:Shani Oshri Trio
DESCRIPTION:Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen: Shani Oshri TrioDie Reise einer Mizrahi-Opernsängerin zu ihren jüdischen Wurzeln \n\n\n\n\n\n7.12.2025\, 18 Uhr\, Bessunger Knabenschule\, Ludwigshöhstr. 42\, 64285 Darmstadt  \n\n\n\nErleben Sie ein einzigartiges Konzert mit Shani Oshri (Sopran)\, Keshet Seidel (Oboe) und Guy Woodcock (Gitarre). Das Programm umfasst eine facettenreiche Auswahl\, von deutschen Opern- und Liedwerken über barocke Meisterwerke bis hin zu ladinischen Psalmen\, jemenitischen Frauenliedern und persischer Musik. Jedes Stück wird von einer kurzen Einführung begleitet\, die die tiefen kulturellen und persönlichen Verbindungen der Musiker zu den ausgewählten Werken verdeutlicht. Shani Oshri\, die aus einer jemenitisch-persischen Familie stammt\, kombiniert klassische Gesangstechniken mit neotraditionellen orientalischen Elementen. Auf ihrer Reise zur Entdeckung ihrer Wurzeln hat sie alte jüdische Gesangstraditionen wiederbelebt. Zusammen mit den talentierten Musikern Seidel und Woodcock erkunden sie die reiche Vielfalt jüdischer Musik in einer einzigartigen Darbietung. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von dieser kulturellen Reise verzaubern. \n\n\n\nEintritt: 13€ (Vorverkauf)\, 15€ (Abendkasse) \n\n\n\nTickets über: https://www.eventim-light.com/de/a/6821d636c4e13c12ad0f95d5/e/685a6aabb0ce83431a271cfe \n\n\n\nVeranstalter: Jüdische Gemeinde Darmstadt und Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kooperation mit der GCJZ Darmstadt und dem Zentralrat der Juden in Deutschland
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SUMMARY:Anna Seghers „Wenn man schreibt\, muss man so schreiben\, das man hinter der Verzweiflung die Möglichkeit und hinter dem Untergang den Ausgang spürt“
DESCRIPTION:19. November 2025\, 19:00 Uhr; Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3. \n\n\n\nKarlheinz Müller (Langgässer Gesellschaft) und Hans-Willi Ohl (Anna Seghers-Gesellschaft) erinnern an die vor 125 Jahren in Mainz geborene Anna Seghers. \n\n\n\n\nBildnachweis: Anna-Seghers-Archiv\, Akademie der Künste Berlin mit freundlicher Genehmigung von Anne Radvanyi\n\n\n\nAm 19. November 1900\, vor 125 Jahren also\, wurde Anna Seghers als Netty Reiling in Mainz geboren. 1924 hatte sie in Heidelberg im Fach Kunstgeschichte promoviert und war 1925 – nach ihrer Heirat mit dem ungarischen Wirtschaftswissenschaftler Laszlo Radvanyi – nach Berlin gezogen. Dort wurden ihre beiden Kinder Peter (1926) und Ruth (1928) geboren. Von ihrer jüdischen Herkunft hatte sie sich bewusst gelöst und war Ende der 1920er-Jahre Mitglied in der Kommunistischen Partei geworden\, wie so viele linke Intellektuelle in dieser Zeit. Als Jüdin und Kommunistin musste sie 1933 Deutschland verlassen\, das Land\, in dem sie als Schriftstellerin zu einiger Bekanntheit gekommen war\, spätestens nachdem sie 1928 den renommierten Kleist-Preis bekommen hatte. \n\n\n\n\nIhre Rückkehr aus dem mexikanischen Exil nach Deutschland war schon lange beschlossene Sache. Sie wollte in dem Land sein\, wo man ihre Bücher lesen konnte\, wo ihre Sprache gesprochen wurde und wo sie helfen wollte\, eine neue\, bessere Gesellschaft aufzubauen. Sie wolle\, so sagte sie\, »verhindern helfen\, dass die Fehler der Vergangenheit jemals wiederholt werden.« \n\n\n\nIm April 1947 kam sie in Berlin an. Doch was fand sie dort vor? Eine zerstörte Stadt\, Trümmer\, Elend\, und – was noch schlimmer war – erbitterte\, hoffnungslose und verstörte Menschen – zwar befreit vom Faschismus\, aber gefangen in der rauen und grauen Wirklichkeit des Nachkriegsalltags. Anna Seghers war\, wie sie schrieb\, in eine »Eiszeit« geraten. Doch es gab auch Positives in diesem Jahr: Sie erhielt den Georg-Büchner-Preis der Stadt Darmstadt für ihren wohl berühmtesten Roman „Das siebte Kreuz“.
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SUMMARY:Gedenken an die Novemberpogrome
DESCRIPTION:9. November 2025\, 11.30 Uhr\, Synagoge\, Wilhelm-Glässing-Str. 26\, 64283 Darmstadt \n\n\n\nDie Jüdische Gemeinde Darmstadt\, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt laden gemeinsam zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 in die Synagoge ein. Es sprechen Daniel Neumann\, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde\, Oberbürgermeister Hanno Benz und Pfarrer i.R. Friedhelm Pieper\, Evangelischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
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SUMMARY:Tag der offenen Tür
DESCRIPTION:Tag der Bibliotheken im Literaturhaus Darmstadt\n\n\n\n\n\nAm Freitag\, 24. Oktober öffnet das Literaturhaus Darmstadt von 16 bis 21 Uhr seine Türen für alle Interessierten! Entdecken Sie die Vielfalt der Literatur und Kultur unter einem Dach und lernen Sie die zahlreichen Kulturvereine des Hauses persönlich kennen und kommen Sie auch in die Alexander-Haas-Bibliothek. \n\n\n\nOb Lesungen\, Ausstellungen\, Führungen durchs Haus\, Büchertische\, Gespräche oder Mitmachaktionen – freuen Sie sich auf ein buntes Programm\, spannende Einblicke hinter die Kulissen und viele Gelegenheiten zum Austausch. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit freut sich\, Sie an diesem Tag in der Alexander-Haas-Bibliothek begrüßen zu können. Sie können an diesem Tag in Ruhe in der Bibliothek stöbern. Erfahren Sie Interessantes über die Entstehung der Alexander-Haas-Bibliothek und über die Bücher\, die wir dort für Sie bereithalten. Ferner erwarten Sie an diesem Tag zwei Kurzlesungen aus Texten zeitgenössischer deutsch-jüdischer Autor:innen.   \n\n\n\nWir freuen uns auf Ihren Besuch! \n\n\n\nDie sonst übliche Donnerstagsöffnung der AHB am 23.10.2025 entfällt.
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SUMMARY:Stilles Gedenken zum 7. Oktober
DESCRIPTION:Zwei Jahre nach dem Massaker der Hamas in Israel\n\n\n\n\n\nDienstag 7. Oktober 2025\, 18 Uhr\, Luisenplatz Darmstadt \n\n\n\nAm Dienstag\, 7. Oktober 2025\, findet in Darmstadt ab 18 Uhr auf dem Luisenplatz ein stilles Gedenken an die Opfer des Massakers der Hamas vom 7. Oktober 2023 in Israel statt. An diesem Tag wurden mehr als 1200 Männer\, Frauen und Kinder ermordet und mehr als 240 Menschen als Geiseln nach Gaza entführt. 48 von ihnen sind noch immer in Geiselhaft. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt\, das Evangelische Dekanat Darmstadt und der Katholische Pastoralraum Darmstadt-Mitte laden dazu ein\, inne zu halten und Kerzen für die Opfer des Massakers\, für die immer noch gefangengehaltenen Geiseln und die Angehörigen zu entzünden.   \n\n\n\nFotos werden an die Ermordeten vom 7. Oktober erinnern. Es wird eine kurze Begrüßung und Einleitung geben. Die Klarinettistin Irith Gabriely gestaltet das Gedenken musikalisch mit. An Stehtischen in der Nähe können Interessierte mit den Veranstaltenden ins Gespräch kommen. \n\n\n\nDie Mahnwache wird von der Jüdischen Gemeinde Darmstadt\, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Darmstadt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt.  \n\n\n\nDen Veranstaltenden und Kooperationspartnern ist es wichtig\, am 7. Oktober mit einem stillen Gedenken in der Stadt präsent zu sein. Redebeiträge wird es bei der Kundgebung am 5. Oktober um 17.30 Uhr auf dem Friedensplatz geben. Am 6. Oktober lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zum Ökumenischen Friedensgebet um 18 Uhr auf dem Kapellplatz ein.
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SUMMARY:Kundgebung zum 7. Oktober 2023
DESCRIPTION:5. Oktober 2023\, 17:30 Uhr\, Friedensplatz DarmstadtWir laden ein zur Teilnahme an einer Installation (ab 14 Uhr) und einer Kundgebung (17.30 Uhr) zum Gedenken an die Opfer des Massakers der Hamas am 7. Oktober in Israel und an die immer noch festgehaltenen Geiseln. \n\n\n\n\nRZ DIG A4 -1Herunterladen\n\n\n\nBei der Kundgebung wird es Beiträge von Philipp Krämer\, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Darmstadt\, Oberbürgermeister Hanno Benz\, Daniel Neumann\,Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt und Ulrike Schmidt-Hesse\, Ev. Vorsitzende der GCJZ Darmstadt sowie Musik geben. Zum Gedenken werden Namen verlesen.
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung
DESCRIPTION:zur Erinnerung an die aus Darmstadt deportierten Juden und Sinti 1942/1943\n\n\n\n\n\nAm 28. September gedenken wir in Darmstadt der Menschen\, die im September 1942 vom Güterbahnhof aus in die Konzentrations- und Vernichtungslager im Osten deportiert wurden. Gerade heute ist es wichtig\, an die nationalsozialistischen Verbrechen zu erinnern und für Mitmenschlichkeit und Demokratie einzutreten.    \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMänner\, Frauen\, Kinder – sogar Säuglinge – wurden gewaltsam verschleppt. Bereits am 20. März 1942 fand die erste Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger über Darmstadt statt. Die Stadt spielte dabei eine zentrale Rolle: Jüdinnen und Juden aus vielen südhessischen Städten und Dörfern wurden nach Darmstadt gebracht und von dort aus vom Güterbahnhof in die Konzentrations- und Vernichtungslager in Polen deportiert. Die weiteren großen Deportationen folgten am 27. und 30. September 1942. \n\n\n\nAm 15. März 1943 deportierte die Darmstädter Kriminalpolizei 69 Sinti aus Darmstadt und Umgebung. Auch sie waren zuvor Nachbarinnen und Nachbarn\, Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Kolleginnen und Kollegen. \n\n\n\nIn diesem Jahr gestalten SchülerInnen der Bertolt-Brecht-Schule und SchülerInnen der LIO das Gedenken mit ausgewählten Biografien und Briefen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Martin Grebenstein. \n\n\n\nGerade in diesen Zeiten ist es wichtig\, die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit zu konsolidieren und jeder Form von Hass und Hetze\, Ausgrenzung und Diskriminierung\, Antisemitismus und Antiziganismus entschieden entgegenzutreten und sich für eine offene demokratischen Gesellschaft zu engagieren.
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SUMMARY:Wie geht es Jüdinnen und Juden in Deutschland?
DESCRIPTION:Von den schmerzhaften Erfahrungen nach dem 7. Oktober 2023 \n\n\n\n\n\n14. September 2025\, 18 Uhr\, Das Offene Haus\, Rheinstr. 31\, 64283 Darmstadt \n\n\n\nNie seit dem Holocaust sind an einem einzigen Tag so viele Jüdinnen und Juden ermordet worden wie bei dem Massaker der Hamas an der israelischen Bevölkerung am 7. Oktober 2023. Dieser brutale Terror und die Geiselnahmen wurden in Deutschland vielfach scharf verurteilt\, andere feierten ihn auf der Straße. Seitdem ist die Zahl antisemitischer Vorfälle stark angestiegen\, zudem werden antisemitische Haltungen immer sichtbarer. \n\n\n\n\n\n\n\nDaniel Neumann\, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt\, sprach im November 2024 erneut in einer eindringlichen Rede über die schmerzhaften Erfahrungen von Juden nach dem 7. Oktober. Die geringe Anteilnahme der deutschen Zivilgesellschaft daran\, was der 7. Oktober ausgelöst hat und wie es Jüdinnen und Juden mit Blick auf den wachsenden Antisemitismus geht\, sei erschütternd. Auch von den Kirchen forderte er mehr konkretes Engagement und glaubhafte Zeichen des Mitgefühls. \n\n\n\nAn diesem Abend\, zu dem das Evangelische Dekanat Darmstadt einlädt\, sprechen junge Jüdinnen und Juden aus dem Rhein-Main-Gebiet über ihr Leben und Erleben nach dem 7. Oktober. Es werden an diesem Abend keine politischen Positionen zum Nahost-Konflikt diskutiert. Es geht um persönliche Erfahrungen\, um das Zusammenleben vor Ort\, um Begegnung und Anteilnahme. Zuhören und der Versuch zu verstehen können der Beginn neuen Vertrauens sein.  \n\n\n\nWir bitten um Anmeldung bis Dienstag\, 9. September\, per Mail an winfried.kaendler@ekhn.de oder telefonisch 06151/1363430
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SUMMARY:„Die Sprache meines Geistes wird die deutsche bleiben\, weil ich Jude bin“
DESCRIPTION:Wir erinnern an den Literaturnobelpreisträger Elias Canetti  (1905 – 1984)\n\n\n\n\n\n10. September 2025\, 19:00 Uhr\, Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3. \n\n\n\nAls Elias Canetti 1981 den Literaturnobelpreis erhielt\, war dies für die meisten eine Überraschung\, galten doch Doris Lessing und Gabriel Garcia Márquez als Favoriten; Lessing erhielt ihn im hohen Alter 2007\, Márquez ein Jahr nach Canetti. 1981 waren viele seiner Bücher in der Welt als Übersetzungen nicht mehr lieferbar\, und im deutschen Sprachraum hielt sich der Erfolg\, auch nach dem Büchnerpreis 1972\, in Grenzen. \n\n\n\nGeboren wurde Elias Canetti (1905-1984) in der ehemals türkischen\, dann bulgarischen Provinzstadt Rustschuk als erstes von drei Kindern spanisch-jüdischer Eltern (Spaniolen)\, die eine spanisch-hebräische Mischsprache (Ladino) bewahrten. 1911 übersiedelte die Familie nach Manchester/England\, so daß er die englische Sprache erlernte. Nach dem Tod des Vaters 1913 ging die Mutter mit den Kindern nach Wien\, und sie vermittelte ihm Deutsch als „Muttersprache“\, die Liebe zu ihr und zur europäischen Literatur\, Theater vor allem. In Wien schloß er das Studium der Chemie mit Promotion ab und widmete sich dann ausschließlich der Literatur. 1930/31 entstand sein einziger Roman\, „Die Blendung“\, dessen dritte Ausgabe 1963 erst\, nach 1936 und 1948\, einigen Erfolg hatte. Nach der Untersuchung „Masse und Macht“ (1960) und dem Reisebericht „Die Stimmen von Marrakesch“ (1967) waren seine autobiographischen Texte „Die gerettete Zunge“ (1977)\, „Die Fackel im Ohr“ (1980)\, „Das Augenspiel“ (1985) am erfolgreichsten. \n\n\n\nIn seiner Bankettrede zur Verleihung des Nobelpreises nannte er Wien\, London (Exil seit 1938) und Zürich als die drei ihn am meisten prägenden Städte und Karl Kraus\, Franz Kafka\, Robert Musil und Hermann Broch als die Autoren\, denen er seine Schriftstellerexistenz verdanke. \n\n\n\nMitwirkende Joachim Keidl und Karlheinz Müller (Langgässer-Gesellschaft)
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SUMMARY:Nach der Ära der Zeitzeugen
DESCRIPTION:Zur Zukunft der Erinnerungskultur in Kirche und Gesellschaft\n\n\n\n\n\nWie muss unsere Erinnerungskultur weiterentwickelt werden\, wenn die Epoche der Zeitzeugen\, die über die Verbrechen des NS-Regimes noch unmittelbar berichten können\, an ihr Ende kommt und sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Gedenkarbeit verändern?  \n\n\n\nDie Veranstaltung stellt sich diesen Fragen in Vorträgen und in einem Gespräch über Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Praxis. Daran ist für die GCJZ Ulrike Schmidt-Hesse beteiligt.  \n\n\n\nWeitere Informationen finden Sie im Flyer. \n\n\n\n\n\n\n\nNach der Ära der ZeitzeugenHerunterladen
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SUMMARY:Jüdische Kulturwochen Darmstadt 2025
DESCRIPTION:Vom 3. September bis 14. Dezember feiern die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Jüdische Gemeinde Darmstadt die Jüdischen Kulturwochen 2025 \n\n\n\n\n\n\n\nEröffnet werden die diesjährigen Jüdischen Kulturwochen durch Oberbürgermeister Hanno Benz und den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde\, Daniel Neumann\, am Mittwoch\, 3. September\, um 19 Uhr in der Centralstation mit dem Podiumsgespräch zwischen dem Psychologen und Autoren Ahmad Mansour und dem Chefredakteur der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ und Träger des Ricarda-Huch-Preises der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2024\, Philipp Peyman Engel. Für die musikalische Begleitung sorgt das „Duo Duor“. Der Eintritt ist frei\, eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung unter www.jg-darmstadt.de/anmeldung möglich. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. \n\n\n\n„80 Jahre nach dem Kriegsende in Darmstadt können wir uns an einer lebendigen jüdischen Gemeinde in unserer Mitte erfreuen“\, erklärt Oberbürgermeister Hanno Benz. „Die jüdischen Kulturwochen in unserer Stadt sind jedes Jahr Ausdruck davon. Die nächsten Wochen all das zu feiern\, was jüdisches Leben in Darmstadt und weltweit ausmacht\, ist für unsere weltoffene Stadt ein wichtiges Zeichen: Antisemitismus in jeglicher Form treten wir entschieden entgegen und setzen uns uneingeschränkt dafür ein\, dass jüdisches Leben in Darmstadt weiterhin floriert. Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist das Gebot der Stunde.“ \n\n\n\nUnd Daniel Neumann sagt: „Obwohl die Rahmenbedingungen für offenes und sichtbares jüdisches Leben immer schwieriger werden\, ist der Rückzug noch keine Option. Denn Angriff ist die beste Verteidigung. Deshalb freuen wir uns auf noch größere und vielfältigere Jüdische Kulturwochen 2025 und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viele erkenntnisreiche\, eindrucksvolle und schöne Momente.“ \n\n\n\nDas vollständige Programm der Jüdischen Kulturwochen 2025 ist unter jg-darmstadt.de abrufbar. \n\n\n\nWeiterführende Links: Jüdische Kulturwochen 2025 in Darmstadt (rheinmainverlag.de)
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SUMMARY:Arnold Zweig\,  „De Vriendt kehrt heim“
DESCRIPTION:nach dem 7. Oktober 2023 neu gelesen. \n\n\n\n\n\n26. August 2025 um 19:00Uhr Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3. \n\n\n\nZur Neuausgabe (Die Andere Bibliothek 2024) des 1932 erstmals erschienen Romans. Mitwirkende Joachim Keidl und Karlheinz Müller (Langgässer-Gesellschaft).
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SUMMARY:"Geh nicht den alten Weg zurück"
DESCRIPTION:Christlich-Jüdische Zusammenarbeit heute\n\n\n\n\n\nSeit 70 Jahren ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Darmstadt e.V. in der Stadt und darüber hinaus aktiv. Zu ihren aktuellen Schwerpunkten gehören das Engagement gegen Antisemitismus und die Weiterentwicklung der Erinnerungsarbeit. Welche Arten von Veranstaltungen\, Projekten\, Initiativen tragen dazu bei\, Judenhass und Demokratieverachtung entgegenzuwirken und das geschwisterliche Zusammenleben aller Menschen – wie es in der Satzung der GCJZ heißt – zu fördern?  \n\n\n\nVortrag von Ulrike Schmidt-Hesse\, Evangelische Vorsitzende der GCJZ Darmstadt\, anschließend Gespräch \n\n\n\nFoto: Thomasgemeinde\n\n\n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der „Brunnengespräche“ der Thomasgemeinde statt.
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SUMMARY:Stolpersteinverlegung
DESCRIPTION:am 11. April 2005 fand die erste Stolpersteinverlegung in Darmstadt statt.Jetzt\, 20 Jahre später\, verlegt Gunter Demnig am Montag\, den 23. Juni 2025 ab 11.00 Uhr 18 neue Stolpersteine\, beginnend in der Grafenstraße 19.Weitere Angaben zu den einzelnen Verlegestellen und dem zeitlichen Ablauf finden sie im beigefügten Info-Blatt. \n\n\n\nInfo-Blatt Stolpersteine-23-06-25Herunterladen
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SUMMARY:Mahnwache am Mahnmal Orthodoxe Synagoge
DESCRIPTION:Die Nachrichten dieser Tage sind voller bedrohlicher und bedrückender Meldungen\, gerade aus Israel und dem Nahen Osten. \n\n\n\nWir wollen jedoch hier in den Vordergrund rücken\, was gerade in Darmstadt geschieht. Auch das ist bedrohlich und bedrückend. Gestern wurde das Mahnmal für die Orthodoxe Synagoge in der Bleichstraße geschändet. Es wurden zwei große Hakenkreuze auf die Gedenktafel gesprüht und die Parole „Free Palestine“ in den Davidstern auf dem Boden geritzt. Mitten in unserer Stadt! Schon wieder! Erst im Oktober 2024 war das Mahnmal geschändet worden. \n\n\n\nDie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt verurteilt diese Tat aufs Schärfste und stellt sich klar gegen jede Form von anti-israelischer oder antisemitismustreibender Symbolik und Rhetorik. Wir beklagen die durch diese und andere Taten und Worte offenkundige Verrohung unseres Zusammenlebens. Wir hoffen\, dass die Verantwortlichen dieser abscheulichen Tat gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden. Wir stehen fest an der Seite der jüdischen Gemeinschaft und der Jüdinnen und Juden in Darmstadt\, Deutschland und der ganzen Welt! \n\n\n\nSetzen Sie ein Zeichen mit uns und kommen Sie morgen (22.06.) um 11:30 Uhr in die Bleichstraße. Wir werden dort unsere Solidarität in Form einer Mahnwache bekunden.
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SUMMARY:GCJZ auf dem Hessentag 2025
DESCRIPTION:Am 18. Juni 2025 präsentiert sich am Vormittag die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e.V. an der Hessentagsstraße in erster Reihe. \n\n\n\nWie bereits auf den Hessentagen 2023 in Pfungstadt und 2024 in Fritzlar nehmen wir gerne die Möglichkeit auf\, unsere Arbeit im Rahmen des Hessischen Landesverbandes der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zu präsentieren. In diesem Jahr werden wir unseren Schwerpunkt\, die Zusammenarbeit mit Schulen in Darmstadt und dem Umland vorstellen. Dazu gehören das Theresienstadtprojekt mit der Edith-Stein-Schule Darmstadt\, das Dialogprojekt mit der Eleonorenschule\, das Ausstellungsprojekt in Kooperation mit St. Elisabeth und dem vereinshistorischen Referat des SV Darmstadt 98 als auch die geplanten weiteren Projekte und Kooperationen mit Schulen aller Schulformen in Darmstadt. \n\n\n\nWir freuen uns auf die Gespräche und über jeden und jede\, die uns in Bad Vilbel besucht.
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SUMMARY:Infostand der GCJZ bei der Nacht der Kirchen 2025
DESCRIPTION:Am Freitag\, den 13. Juni 2025 findet in Darmstadt die Nacht der Kirchen statt. Sie wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) veranstaltet. Unter dem Motto „Aber:Glaube“ gibt es ein vielfältiges Programm in Kirchen der verschiedenen Konfessionen.  \n\n\n\n\n\n\n\nDie Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit beteiligt sich mit einem Infostand auf dem Stadtkirchplatz. Bisherige Erfahrungen mit solchen Ständen in der Stadt zeigen\, dass es sehr wichtig und interessant ist\, mit Besucherinnen und Besuchern über ihre Fragen und unsere Anliegen und Aktivitäten ins Gespräch zu kommen. Die Vorstands- und Vereinsmitglieder am Stand freuen sich über Ihren Besuch.
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SUMMARY:Mitgliederversammlung
DESCRIPTION:zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung der GCJZ Darmstadt e.V. lädt der Vorstand der GCJZ am 10. Juni 2025 um 18:00 Uhr in den Rüdiger-Breuer-Saal der Jüdischen Gemeinde Darmstadt\, Wilhelm-Glässing-Straße 26 in 64283 Darmstadt ein. \n\n\n\nIn Kooperation mit der kath. Pfarrei St. Elisabeth am Herrngarten und dem Vereinshistorischen Referat des SV Darmstadt 98 hatten wir gleich zu Beginn dieses Jahres ein Ausstellungsprojekt realisiert. Aus diesem Anlass haben wir Dr. Marc Balbaschewski vom Vereinshistorischen Referat um einen Vortrag zum Thema Jüdische Sportlerinnen und Sportler und Vereine in Darmstadt gebeten. Er gestaltet somit den inhaltlichen Impuls zur Mitgliederversammlung. \n\n\n\nAnschließend\, d.h. gegen 19.00 Uhr\, beginnt der formale Teil der Mitgliederversammlung. Das Ende der Versammlung ist für 21.00 Uhr geplant. Der Vorstand freut sich auf Ihr Kommen.
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SUMMARY:„Die totalitäre Erfahrung hat fast mein ganzes Leben ausgefüllt“
DESCRIPTION:Wir erinnern an den vor 25 Jahren verstorbenen Schriftsteller Andrzej Szczypiorski \n\n\n\n\n\nVortrag /Lesung: Karlheinz Müller und Joachim Keidl \n\n\n\n\nAndrzej Szczypiorski (Foto: Karlheinz Müller)\n\n\n\nAls Heranwachsender erlebte Szczypiorski [Schtschipiorski] in Warschau den alltäglichen Terror der Nazi-Truppen und „konvertierte“\, wie er es formulierte\, zur Literatur. In den „Buddenbrooks“ fand er die „echten Deutschen“. 1943 sah er\, wie das jüdische Ghetto in Flammen aufging\, 1944 war er beteiligt am Warschauer Aufstand und wurde ins KZ Sachsenhausen verschleppt. Nach dem Krieg kehrte er nach Warschau zurück und begann zu schreiben. Die antisemitischen Hetzkampagnen und die Vertreibung von zwanzigtausend Juden aus Polen 1968 führte zu einer Distanzierung vom kommunistischen Regime. 1971 erschien sein Roman „Eine Messe für die Stadt Arras“\, eine Parabel über ein Judenpogrom im Mittelalter. Anschließend publizierte er nur noch im Untergrund. 1981\, während des Kriegsrechtes\, wurde er für mehrere Monate interniert. Mit „Die schöne Frau Seidenman“\, einem zu einer kleinen „Comédie Humaine“ geweiteten Roman über Warschau im  Zweiten Weltkrieg\, avancierte er zu einem international anerkannten Bestsellerautor. 1989 vertrat er als Mitglied von Solidarnóć eine Woiwodschaft. Immer wieder fragt er sich\, was wichtiger sei\, „die Träne eines Kindes oder die gesamte Weltliteratur.
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