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SUMMARY:„Man geht nicht zum Vergnügen ins Exil“(Alfred Kerr 1933)
DESCRIPTION:Eine Hommage an Alfred und Judith Kerr \n\n\n\n\n\nVortrag von Dr. Deborah Vietor-Engländer\, Präsidentin der Alfred-Kerr-Stiftung \n\n\n\nKein anderer deutscher Essayist und Literaturkritiker hat das hauptstädtische Berliner Kulturleben kurz vor der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert so anschaulich\, dynamisch und geistreich geschildert wie er.  \n\n\n\nAlfred Kerr 1932\n\n\n\nAlfred Kerr (1867 – 1948) war der gefürchtetste und scharfzüngigste Theaterkritiker der Weimarer Republik.  Er schrieb sehr früh und sehr mutig gegen die Nazis an und nutzte dazu auch das neue Medium Radio. Sein Stil wurde dabei immer ätzender\, seine Verdikte blieben klarsichtig: „Hitler: Das ist der Mob\, der Nietzsche gelesen hat.“ Der sich zu seinem jüdischen Glauben stets bekennende Kerr musste bereits Anfang Februar 1933\, hoch fiebernd\, den Nachtzug nach Prag besteigen und aus Deutschland fliehen. Millionen Menschen in aller Welt wissen davon\, denn das ist eine zentrale Szene in dem Kinderbuch seiner Tochter Judith Kerr (1923 – 2019) „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“\, in dem  sie die Flucht ihrer jüdischen Berliner Familie 1933 aus dem NS-Staat über verschiedene Länder nach England und ihr Leben im Exil ab 1933 beschreibt. Judith Kerr hat im Laufe ihres schriftstellerischen Schaffens mehr als zwanzig Kinder –und Jugendbücher illustriert und geschrieben. \n\n\n\nJudith Kerr Bild (Copyright Christoph Rieger\, CC BY-SA 4.0\, Wikimedia Commons)\n\n\n\nDeborah Vietor-Engländer wurde 1946 in London geboren\, wo sie auch aufwuchs. Ihr Vater war 1939 vor den Nationalsozialisten aus Prag nach London geflohen. Sie studierte an der Universität London und wurde bei  Walter Jens in Tübingen promoviert. In ihrer langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit war sie an der Universität des Saarlandes und an der TU Darmstadt tätig. Sie ist Herausgeberin von zwei Bänden der Werkausgabe Alfred Kerrs im S. Fischer Verlag und hat zahlreiche Publikationen zu verschiedenen Autoren\, zur Exilthematik und Shoah verfasst. 2016 erschien ihre umfangreiche Alfred-Kerr-Biographie im Rowohlt Verlag. 2021 veröffentlichte der Wallstein-Verlag die von ihr herausgegebene  vierbändige Ausgabe der sog. „Berliner Plauderbriefe“ mit Kerrs Texten für die „Königsberger Allgemeine“\, die dort über ein Vierteljahrhundert von 1897-1922 abgedruckt wurden. Mit diesen wöchentlichen Kolumnen aus der Reichshauptstadt entfaltet Kerr einen Bilderbogen dieser Zeit. Seit 2017 ist Deborah Vietor-Engländer Präsidentin der Alfred-Kerr-Stiftung. \n\n\n\nKooperationspartner: Elisabeth-Langgässer Gesellschaft Darmstadt und Gesellschaft zur Pflege und Verbreitung deutschsprachiger jüdischer Dichtung e. V.
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