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SUMMARY:Demkratie verteidigen! Gegen Rechtsextremismus
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt\, den Kirchen\, den demokratischen Parteien\, der Stadtverordnetenversammlung und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen rufen wir auf zur Kundgebung. Kommt alle!
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SUMMARY:Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten
DESCRIPTION:Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“ entstand als unmittelbare Reaktion auf die terroristischen Anschläge der Hamas auf Israel. Der Text appelliert an unser Mitgefühl und stellt die Frage\, wie wir in diesen finsteren Zeiten menschlich bleiben können. \n\n\n\n\n\n\n\nDie Autorin und Dramaturgin Maya Arad Yasur beschreibt aus israelischer Perspektive die Verpflichtung\, menschlich zu bleiben\, aber auch die Unmöglichkeit zu relativieren. Jeder Schritt endet mit der Aussage: „Auch auf der anderen Seite der Grenze gibt es Mütter.“Ausgehend von der Frage\, was die Kunst zu leisten vermag angesichts der Gräueltaten vom 7. Oktober 2023 zeigt das Staatstheater Darmstadt am 26. Januar um 20.00 Uhr erneut die Performance zur Stimme von Franziska Beyer auf Basis des Textes von Maya Arad Yasur\, übersetzt aus dem Hebräischen von Matthias Naumann. \n\n\n\nIm Anschluss sprechen Komponistin Chaya Czernowin\, Generalmusikdirektor Daniel Cohen\, Regisseurin Sapir Heller (live zugeschaltet) und Intendant Karsten Wiegand darüber\, wie die Kunst vom Unsagbaren handeln kann.Der Eintritt ist frei. \n\n\n\nKostenfreie Zählkarten sind in unserem Webshop erhältlich. Bitte halten Sie für den Einlass Ihren Personalausweis bereit.
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SUMMARY:„Die Musik ist zerbrochen“ Rezitation & Orgel
DESCRIPTION:zum Andenken an den 80. Todestag von Viktor Ullmann und den 150. Todestag von Arnold Schönberg\n\n\n\n\n\nSa 27. Januar | 18 Uhr | St. Ludwig \n\n\n\nEin besonderes Konzert nimmt den Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus in den Blick: Der Schauspieler Dominic Betz und der emeritierte Frankfurter Orgelprofessor Martin Lücker interpretieren das von Viktor Ullmann komponierte Melodram „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“. Viktor Ullmann wurde vor 80 Jahren im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. Das Melodram\, das Martin Lücker für Orgel adaptiert hat\, entstand zwei Jahre vorher im Lager Theresienstadt. Als zweites Hauptwerk des Abends sind die „Variations on a Recitative“ des vor 150 Jahren geborenen und 1933 emigrierten Arnold Schönberg zu hören. Dazu gesellt sich Lyrik von Rose Ausländer\, ein Auszug aus der Kunst der Fuge von J. S. Bach\, sowie ein weiteres Melodram\, geschrieben 2019 vom Darmstädter Komponisten Paul L. Schäffer. \n\n\n\nJohann Sebastian Bach\, 1685–1750Contrapunctus Iaus: Die Kunst der Fuge BWV 1080 \n\n\n\nRose Ausländer\, 1901–1988Die Musik ist zerbrochen(1957–1963) \n\n\n\nPaul Leonard Schäffer\, 1987Ihre Sterne sollen finster seinin ihrer Dämmerung(2019)Melodram für Sprecher und Orgel nach Hiob 3 \n\n\n\nArnold Schönberg\, 1874–1951                                                 Variations on a Recitative op. 40(1944)                                                                                           \n\n\n\nViktor Ullmann\, 1898–1944»Die Weise von Liebe und Toddes Cornets Christoph Rilke«(1944)                                                                                               12 Stücke aus der Dichtung Rainer Maria Rilkesfür Sprecher und Klavier(Orgelbearbeitung von Martin Lücker)                                  \n\n\n\nDominic Fabio Betz\, SprecherMartin Lücker\, Orgel \n\n\n\n„Die Musik ist zerbrochen“ erinnert an Arnold Schönberg (* 13. September 1974) und Viktor Ullmann (+18. Oktober 1944). Schönbergs 150. Geburtstag fällt ins Jahr 2024\, ebenso der 80. Jahrestag der Ermordung von Viktor Ullmann in Auschwitz.Schönberg wurde nicht nur durch seine Kompositionen zu einem der Väter der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts\, sondern auch durch den großen Kreis seiner Schüler\, von denen Viktor Ullmann einer der erfolgreichsten war.  Noch in Theresienstadt\, wohin er 1942 deportiert wurde\, schrieb Ullmann bedeutende Werke\, so auch das Melodram über den „Cornet“ von Rilke für den Geburtstag seiner Frau im März 1944.Der Klavierpart war sicherlich eher als Vorstufe zu einer Orchestrierung gedacht\, die Ullmann nicht mehr ausführen konnte. Die Übertragung auf die Orgel bringt die intendierte Farbigkeit zum Klang und unterstreicht die Dimensionen des Espressivo. \n\n\n\nDominic Fabio Betz \n\n\n\nDominic Betz (Foto: privat)\n\n\n\nDominic Betz ist seit 2011 als freischaffender Schauspieler tätig\, nachdem er über vier Spielzeiten im Ensemble des Landestheaters Detmold war. An der Oper Frankfurt trat er bereits als Jesus (Messiah) sowie als Franz in der Uraufführung von Anna Toll auf und war u.a. in Rolf Riehms Sirenen\, Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten sowie in Norma und Fedora\, jeweils in der Regie von Christof Loy\, zu sehen. Gastengagements führten ihn u.a. an das Stadttheater Gießen\, Staatstheater Kassel\, Staatstheater Mainz\, Gallustheater Frankfurt\, Theater Katakombe Frankfurt\, Schauspiel Frankfurt und an das Théâtre TACA und T-LAP Périgueux / Frankreich. 2011 wurde Dominic Betz mit dem Detmolder Theaterpreis und Theaterring als Bester Schauspieler ausgezeichnet. 2019 war er in der Katharinenkirche Frankfurt in Viktor Ullmanns Melodram Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke zu hören. Im Jahr 2020 übernahm er die Hauptrolle der Mini-Fernsehserie Kontaktlos (Hessischer Rundfunk) und wirkte 2023 am Kurzfilm Confession der Regisseurin Kaija Kohlstadt mit. In jüngster Vergangenheit war er in mehreren großen Rollen am Megalomania Theater in Frankfurt (u.a. als Brechts Galileo Galilei\, Shakespeares Othello) sowie an der Volksbühne Frankfurt zu sehen. \n\n\n\nMartin Lücker \n\n\n\nMartin Lücker (Foto: privat)\n\n\n\nVermutlich gibt es wenige Organisten\, die ein dermaßen großes Orgelrepertoire dauerhaft präsent haben wie Martin Lücker. Denn seit dem 1. September 1983 spielt der Organist der Frankfurter St. Katharinenkirche ‚30 Minuten Orgelmusik’. Mitten in Frankfurts turbulentem Herzen gibt er den Zuhörern zweimal wöchentlich die Möglichkeit\, in geistreich konzipierten Programmen einen Überblick über die gesamte Breite der Orgelmusik zu gewinnen. Nicht zuletzt dadurch hat Martin Lücker einen festen Platz im Musikleben der Stadt. Am 20. Juni 2024 feiert diese Reihe ihr 4000. Jubiläum. \n\n\n\nGeboren 1953\, wurde Lücker ausgebildet u.a. in Hannover bei Volker Gwinner und in Wien durch den legendären Anton Heiller. In den frühen 70er Jahren legten vier Preise bei Internationalen Orgelwettbewerben den Grundstein für eine umfassende Karriere als Konzertorganist\, Juror\, Lehrer und Herausgeber. Seine künstlerischen Erfahrungen\, sein großes Wissen und seine Liebe zur Musik gab Martin Lücker von 1998 bis 2016 im Rahmen einer Orgelprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main weiter. \n\n\n\nAb 1. April 2023 Senior Organist“ an St. Katharinen\, führt Lücker die Reihe „30 Minuten Orgelmusik“ weiter. www.martinluecker.com – YouTube: martinluecker
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SUMMARY:Gottesdienst zum Holocaustgedenktag
DESCRIPTION:Am 28. Januar 2024 um 10.30 Uhr findet im Ökumenischen Gemeindezentrum der ökumenische Gottesdienst zum Holocaustgedenktag statt. \n\n\n\nDie Liturgie wird geleitet von Pfr. Simon Wiegand und Regionalreferent Bernd Lülsdorf. Die Predigt hält der Leiter des Pastoralraumes Darmstadt Mitte Pfr. Dr. Christoph Klock aus der Katholischen Innenstadtkirche St. Ludwig. \n\n\n\nDer Gottesdienst wird gestreamt. Sie können ihn sich hier ansehen:
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SUMMARY:JAMES WHITBOURN: „ANNELIES”
DESCRIPTION:Eine Vertonung des Tagebuchs der Anne Frank\n\n\n\n\n\nSonntag | 28. Januar 2024 | 18.00 Uhr –  JAMES WHITBOURN: „ANNELIES” – Eine Vertonung des Tagebuchs der Anne Frank; Ev. Stadtkirche Darmstadt \n\n\n\nIn seinem Oratorium „Annelies“ verbindet James Whitbourn zeitgenössische Chormusik mit spätromantischen Elementen und mit der Klezmer-Tradition. Dabei verwendet der britische Komponist  Rückgriffe auf traditionell jiddische Musik ebenso wie Zitate von Filmmusik und „klassischer“ Musik. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDas Werk erzählt die Schlüsselstellen der Tagebücher von Anne Frank: Vom Plan\, sich zu verstecken über die letzte Nacht zu Hause und die Beschreibung des Lebens im Versteck\, den Ängsten bei Luftangriffen der Alliierten\, die dennoch immer mit der Hoffnung auf die nahende Befreiung verbunden waren\, bis hin zum Verrat und der Verschleppung zum Sammellager Westerbork. Als Schlusspunkt nach dem tragischen Ende durch Gefangennahme und den Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen setzt Whitbourn zwei Textstellen aus dem Tagebuch vom Februar und Juli 1944 unter dem Titel „Anne‘s meditation“\, die so schließen: „As long as you can look fearlessly at the sky\,you‘ll know you are pure within.“ „Solange du ohne Furcht in den Himmel schauen kannst\, weißt du\, dass du innerlich rein bist.“ \n\n\n\nDie Botschaft von „Annelies“ ist heute aktueller denn je: Alle Menschen sind vor allem Menschen und sollten so – ohne Vorurteile – wahrgenommen und respektiert werden. Gerade in diesen Zeiten\, in denen schreckliche Gewalt und selbst mitten in Deutschland auch wieder offener Anitisemitismus gezeigt wird\, ist die Botschaft des Tagebuchs und der vertonung von James Whitbourn so wichtig. Die Erinnerung wach zu halten und der Versöhnung eine Chance zu geben\, das sind gleichermaßen die Anliegen dieser wunderbaren Musik. \n\n\n\nAls Ausführende sind neben der Darmstädter Kantorei und Jugendkantorei die Mezzosopranistin Anja Stroh und das Ensemble Colalaila mit Irith Gabriely\, Klarinette\, Norman Reaves\, Violine\, Stefan Welsch\, Cello und Peter Przystaniak\, Klavier mit von der Partie. \n\n\n\nKarten zu 15 EUR (erm. 7 EUR) zzgl. VVK-Gebühr gibt es bei allen Vorverkaufsstellen und über www.stadtkirche-darmstadt.de. Die Abendkassenpreise liegen bei 18 EUR (erm. 9 EUR). Ermäßigungen gibt es für Schüler:innen\, Auszubildende\, Student:innen und Inhaber:innen der Teilhabe Card.
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