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SUMMARY:Wanderausstellung "Einige waren Nachbarn" kommt nach Eppertshausen
DESCRIPTION:Wie konnte der Holocaust geschehen? Ausstellung beleuchtet die Rolle von Nachbarn\, Kollegen oder Mitbürgern der Opfer.\n\n\n\n\n\nEppertshausen – Vom 24. Januar bis 14. Februar 2026 gastiert eine außergewöhnliche Wanderausstellung im kleinen Saal der Bürgerhalle Eppertshausen. Die Ausstellung „Einige waren Nachbarn: Täterschaft\, Mitläufertum und Widerstand“ des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine zentrale Frage: Wie war der Holocaust möglich? \n\n\n\n\nDie Schlüsselrolle Adolf Hitlers und anderer führender Nationalsozialisten ist unbestritten. Aber ihre Taten hingen von der Mitwirkung zahlloser anderer Menschen ab. Bürgermeister\, die Deportationslisten unterzeichneten. Nachbarn\, die sich an jüdischem Eigentum bereicherten. Kollegen\, die schwiegen\, als ihre Mitarbeiter abgeholt wurden. Welche Rolle nahmen Nachbarn\, Kollegen oder Mitbürger der Opfer ein? \n\n\n\n\n\nWarum beteiligten sich einige eifrig und aktiv an der Judenverfolgung\, während andere schlicht und einfach still blieben oder Mitläufer waren? Warum entschlossen sich so wenige\, den Opfern zu helfen? \n\n\n\n\n\nNach der Annexion Österreichs sehen Anwohner zu\, wie österreichische Nationalsozialisten Juden zwingen\, den Bürgersteig zu schrubben. Wien\, März 1938 (aus dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands)\n\n\n\nDie Ausstellung zeigt eindrücklich\, wie sich überall in Deutschland und dem von Deutschland dominierten Europa Formen der Zusammenarbeit und Mittäterschaft entwickelten – in Regierungen\, Behörden genauso wie in Nachbarschaften\, Vereinen\, Glaubensgemeinschaften oder Betrieben. \n\n\n\n\nAuch in Eppertshausen lebten jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger\, die Teil unserer Gemeinschaft waren\, bevor sie verfolgt\, vertrieben oder ermordet wurden. Diese lokale Dimension macht die Ausstellung für Eppertshausen besonders bedeutsam: Sie erinnert daran\, dass der Holocaust kein abstraktes historisches Ereignis war\, sondern hier\, vor unserer Haustür\, in unseren Straßen geschah. \n\n\n\nDie Ausstellung untersucht die komplexen Motive hinter individuellem Handeln: Gleichgültigkeit\, Antisemitismus\, Karriereangst\, Gruppenzwang oder die Aussicht auf materiellen Gewinn. \n\n\n\nDoch sie zeigt auch Hoffnung – Menschen\, die Widerstand leisteten und uns daran erinnern\, dass es selbst in dunkelsten Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gab. \n\n\n\nDer Fachbereich Soziales der Gemeinde Eppertshausen und die beiden Kirchengemeinden bieten Führungen durch die Ausstellung an\, die sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger\, Kirchengemeinden jeglicher Konfession sowie Schulklassen richtet\, die das Dritte Reich im Unterricht behandeln. \n\n\n\nAusstellungszeitraum: 24. Januar bis 14. Februar 2026Ort: Kleiner Saal der Bürgerhalle Eppertshausen\, Waldstraße 19Anmeldung für Führungen: soziales@eppertshausen.de oder 06071/3009-40 bzw. 41 \n\n\n\nIn Zeiten\, in denen Demokratie und Menschenrechte erneut unter Druck geraten\, ist diese Ausstellung aktueller denn je. Sie fordert uns auf hinzusehen\, zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen – als Nachbarn\, als Mitbürger\, als Menschen. \n\n\n\nDie Wanderausstellung kann kostenfrei bei der Aktion Zivilcourage e.V. ausgeliehen werden und wurde vom United States Holocaust Memorial Museum konzipiert.
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SUMMARY:Offenheit im Kopf und im Herzen
DESCRIPTION:Wir erinnern an Moses Mendelssohn anlässlich seines 240. Todestages\n\n\n\n\n\nam 25. Februar 2026 um 19:00 Uhr findet im Literaturhaus Darmstadt eine Gedenkveranstaltung aus Anlaß des 240. Todestages von Moses Mendelsohn statt. \n\n\n\n\n\n\n\nMit  Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nMit Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nMit Moses Mendelssohn (geboren 6. 9. 1729 in Dessau\, gestorben 4. 1. 1786 in Berlin) beginnt die Haskala (hebräisch: Bildung\, Erkenntnis)\, die Aufklärung für deutsche Juden. Er war ein Freund Lessings\, für den er das Vorbild für den Titelhelden in „Nathan der Weise“ war. Mendelssohn korrespondierte mit Geistesgrößen seiner Zeit (u. a. Immanuel Kant)\, schrieb mehrere philosophische und religiöse Bücher\, sein „Phädon“ (1767) wurde zu einem philosophischen Modewerk seiner Zeit\, für seine Glaubensgenossen übersetzte er die Bibel ins Deutsche\, teilweise wie im Jiddischen mit hebräischen Buchstaben\, und gegenüber Lavater\, der meinte\, Vernunftsgründe müssten ihn dazu bringen\, Christ zu werden\, verteidigte er seinen jüdischen Glauben\, dem er stets treu blieb. Bisweilen wurde er „Berliner Sokrates“ oder „Platon der Deutschen“ genannt. Er war\, wie Lichtenberg\, ein großer Geist in einem kleinen\, kranken Körper. Friedrich II.\, den viele heute noch als Verkörperung von Aufklärung und Geistesfreiheit sehen\, erwies sich ihm gegenüber als Kleingeist und Antisemit\, indem er ihm eigenmächtig die Mitgliedschaft in der Berliner Akademie versagte und weiterhin die Einschränkungen für jüdische Bürger in Preußen beibehielt. \n\n\n\n2009 legte Katja Behrens ein Lebensbild Moses Mendelssohns vor: „Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743“ aus dem wir an diesem Abend auch vorlesen werden. \n\n\n\nVortragende: Joachim Keidl / Karlheinz Müller.
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