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SUMMARY:Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille
DESCRIPTION:der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verleiht Prof. P. Dr. Christian Rutishauser SJ am 8. März 2026 im Gürzenich in Köln die Buber-Rosenzweig-Medaille.  \n\n\n\nDie Laudatio hält Prof. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies\, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. \n\n\n\nEs sprechen Hendrik Wüst\, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Torsten Burmester\, Oberbürgermeister der Stadt Köln. Die Veranstaltung wird von Gundula Gause moderiert und vom ZDF im Livestream ab 11.30 Uhr übertragen. Gemeinsam mit Hendrik Wüst\, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen\, laden wir Sie im Anschluss herzlich zu einem Empfang ein.  \n\n\n\nDas Jahresthema der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787 lautet: „Schulter an Schulter miteinander“. \n\n\n\nIhr Interesse an einer Teilnahme können Sie unverbindlich hier bekunden. Seitens der GCJZ überlegen wir\, bei Interesse ggfls. eine gemeinsame Fahrt anzubieten. \n\n\n\n\n\nProfessor Dr. Christian Rutishauser SJ ist ein führender katholischer Vertreter im christlich-jüdischen Dialog in der Schweiz\, in Deutschland im weiteren Europa und weltweit. Er lehrt an der Universität Luzern als Professor für Judaistik. \n\n\n\nPreisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2026: Professor Dr. Christian Rutishauser SJ. Foto © Christof Wolf SJ.\n\n\n\nProfessor Rutishauser hat seine Forschungen zur Jüdischen Philosophie und zum Rabbinischen Judentum an der Hebräischen Universität Jerusalem und der Päpstlichen Universität Ratisbonne in Jerusalem sowie an der Yeshiva University in New York durchgeführt. 2002 wurde Rutishauser mit seiner Dissertation bei Clemens Thoma „Halachische Existenz. Theologisch-philosophische Deutung des jüdisch-orthodoxen Daseinsvollzugs in den Schriften von Josef Dov haLevi Soloveitchik“ promoviert. \n\n\n\nChristian Rutishauser war Direktor des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn\, Schweiz\, mit Schwerpunkten in christlicher Spiritualität\, jüdisch-christlichem Gespräch und interreligiösem Dialog. Er leitete zahlreiche Exerzitien- und Kontemplationskurse\, lehrte als Referent für Spiritualität und erarbeitete Grundlagen für eine Theologie der Religionen. Rutishauser führte zahlreiche Studienreisen nach Israel und Palästina durch. In 2011 leitete er das Projekt „Zu Fuss nach Jerusalem\, spirituell – interreligiös – friedenspolitisch“; in sieben Monaten pilgerte Rutishauser mit einer Pilgergruppe von der Schweiz bis in die „heilige Stadt“\, wo sie nach Ankunft eine Friedenskonferenz durchführten. \n\n\n\nProfessor Rutishauser ist engagierter Ordensmann der Jesuiten und leitete von 2012 bis 2021 als Provinzial die Schweizer Jesuitenprovinz. \n\n\n\nRutishauser hat an unzähligen Kursen\, Seminaren\, Konferenzen und universitären Lehrveranstaltungen zum jüdisch-christlichen Dialog mitgewirkt und zu dem Thema auch viele Aufsätzen und Bücher veröffentlicht\, unter anderem: „Joseph Ber Soloveitchik: Einführung in sein Denken“\, 2003; „Christsein im Angesicht des Judentums“\, 2008; „Christlichen Glauben denken. Im Dialog mit der jüdischen Tradition“\, 2016. Aufgrund seiner Expertise wurde er 2002 in die jüdisch / römisch-katholische Gesprächskommission der Schweizer Bischofskonferenz berufen und dazu in 2014 in dieselbe Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2014 gehört er auch zu den ständigen Beratern des Papstes für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum. In dieser Funktion nimmt Rutishauser teil an den Konferenzen des Vatikans mit dem International Jewish Committee on Interreligious Consultations (IJCIC)\, dem internationalen jüdischen Vertretungsgremium für die Gespräche mit den führenden religiösen Organisationen auf globaler Ebene. \n\n\n\nProfessor Rutishauser verfolgt hellwach die Entwicklungen in den katholisch-jüdischen Beziehungen und agiert sich auch umgehend als intensiver Mahner\, wenn er den Eindruck gewinnt\, dass es Rückfälle hinter das erreichte Niveau der Verständigung gibt. So hat er sofort auf den höchst problematischen Artikel des emeritierten Papstes Benedikt XVI von 2018 „Gnade und Berufung sind ohne Reue“ reagiert und in der Neuen Züricher Zeitung formuliert: „Wenn Erfüllung in Christus exklusiv gesetzt wird\, dann wird christliche Identität auf Kosten der jüdischen formuliert.“ Der Artikel von Rutishauser löste eine intensive Debatte aus\, an der sich auch der DKR beteiligte und in deren Folge das Präsidium des DKR zusammen mit der damaligen Vorsitzenden des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken\, Dagmar Mensink\, im Vatikan das Gespräch mit dem für die Beziehungen zum Judentum zuständigen Kardinal Kurt Koch suchten\, in dem dann in großer Offenheit die kritischen Fragen auch angesprochen werden konnten. \n\n\n\nBei all den Funktionen verliert Christian Rutishauser nicht den Blick auf die Dialogarbeit an der Basis. In 2024 hat er zusammen mit anderen das absolut lesenswerte Studienhandbuch für Lehre und Praxis\, „Jüdisch-christlicher Dialog“\, veröffentlicht. Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat dieses Studienhandbuch sehr begrüßt und bei der Buchpräsentation im Mai 2024 in Würzburg mitgewirkt.
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SUMMARY:Gegen das "Vergessen" - Die Erben der "Arisierung"
DESCRIPTION:12. März 2026\, 19:00 Uhr\, Kaht. Kirche Heilig Geist\, Zöllerstraße 3\, Darmstadt-Arheilgen \n\n\n\nErinnern und Wahrhaftigkeit sind von zentraler Bedeutung in einer Zeit\, in der antisemitische Ressentiments zunehmen. Zum Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus gehört auch ein wenig beachtetes\, aber bis heute wirksames Ereignis: Die „Arisierung“ genannte Enteignung der deutschen und europäischen Juden. \n\n\n\n\n\n\n\nDen Anfang machte eine E-Mail vom 20. Juni 2014\, Adressat war der Freie Autor und Journalist Armin H. Flesch in Frankfurt am Main. Geschrieben hatte ihm der Enkel eines ehemaligen Frankfurter jüdischen Unternehmers\, dessen Firma Mitte der Dreißigerjahre „arisiert“ worden war. 80 Jahre später behaupteten die Nachkommen des einstigen „Ariseurs“ wahrheitswidrig\, ihr Unternehmen blicke auf „100 Jahre Familientradition“ zurück. \n\n\n\n\nArchivrecherchen im In- und Ausland – unter anderem im Landeshauptarchiv Koblenz – und Interviews lösten eine Beschäftigung des Frankfurter Journalisten mit dem Thema „Arisierung“ aus\, die bis heute fortdauert: Wer profitierte vom legalisierten Raub und Mord an den Juden? Wie verhalten sich die heutigen Eigentümer arisierter mittelständischer Familienunternehmen zur NS-Vergangenheit ihrer Firma und Familie? Welche Bedeutung hat die „Arisierung“ für das Verständnis des Holocaust und der deutschen Gesellschaft vor und nach 1945? Welche konkreten Auswirkungen hat sie bis heute? \n\n\n\n\nAuf diese und andere Fragen sucht Armin H. Flesch mit seiner Arbeit Antworten. \n\n\n\nDem Vortrag schließt sich eine Gesprächsrunde mit der Möglichkeit Fragen zu stellen an.
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