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SUMMARY:Das Programm der Jüdischen Kulturwochen
DESCRIPTION:Das Programm der Jüdischen Kulturwochen erhalten Sie hier \n\n\n\nJGW_Broschüre_DINALangHoch_10_5x21cm_X1Herunterladen
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SUMMARY:Gedenken an die Novemberpogrome
DESCRIPTION:9. November 2026\, 17:00 Uhr\, Synagoge\, Wilhelm-Glässing-Str. 26\, 64283 Darmstadt \n\n\n\nDie Jüdische Gemeinde Darmstadt\, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Darmstadt laden gemeinsam zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 in die Synagoge ein.
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SUMMARY:Erinnerung an Stefan Heym (10. 4. 1913 – 16. 12. 2001) zu seinem 25. Todestag
DESCRIPTION:mit Joachim Keidl und Karlheinz Müller\n\n\n\n\n\nNach der Lektüre der 2024 erschienenen Graphic Novel „Die sieben Leben des Stefan Heym“ von Gerald Richter und Marian Kretschmer möchte mancher Leser ausrufen: Was für ein Leben! \n\n\n\n\n\n\n\n\n1913 wurde der Sohn eines jüdischen Kaufmanns als Helmut Flieg in Chemnitz geboren\, mit Achtzehn wurde er wegen eines antimilitaristischen Gedichtes des Gymnasiums verwiesen\, machte sein Abitur in Berlin und publizierte in linken Blättern. Vor den Nazis floh er nach Prag und nannte sich von nun an Stefan Heym. 1935 erhielt er ein Stipendiat in Chicago\, promovierte über Heinrich Heine und war bis 1939 Chefredakteur der kommunistischen Zeitung „Deutsches Volksecho“. 1942 wurde sein erster Roman „Hostages“ ein Riesenerfolg\, auf Deutsch erschienen 1958 unter dem Titel „Der Fall Glasenapp“. Als Soldat war er erfolgreich für psychologische Kriegsführung gegen Nazis tätig\, um deutsche Soldaten zum Überlaufen zu bewegen. Dann war er Besatzungsoffizier in Deutschland. Nach Beginn des Kalten Krieges verweigerte er antisowjetische Texte und wurde von der McCarthy-Behörde verfolgt. Mit seiner Frau floh er nach Prag und 1952 weiter nach Ost-Berlin. Zunächst hoch angesehen\, geriet er bald wegen seiner Eigenständigkeit und Weigerung\, sich ideologisch vereinnahmen zu lassen\, in Schwierigkeiten mit Parteifunktionären. Er protestierte gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns und den Entzug der Mitgliedschaft von unbotmäßigen Autoren im DDR-Schriftstellerverband. Er wurde von der Stasi überwacht\, lag in ständigem Kampf mit der Zensur\, so daß viele seiner Bücher nur im Westen erscheinen konnten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Alter näherte er sich stärker dem Judentum an. Als er 2001 an einem Heine-Kongreß in Israel teilnahm\, starb er bei einem Ausflug ans Tote Meer. Beigesetzt wurde er auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee\, auf dem auch seine Eltern ihre letzte Ruhe fanden. In ihrem Nachruf\, in der F.A.Z. vom 17. 12. 2001\, schrieb Sabine Brandt: „Aus dem langen Leben dieses Mannes ist keine Handlung bekannt\, die ihm zur Unehre gereicht hätte. Das ist Grund genug\, ihm Dank zu sagen für manche anregende Stunde mit den Büchern\, die er für uns schrieb.“ \n\n\n\n\nIn den Mittelpunkt unseres Abends für Stefan Heym wollen wir den Roman „Der König David Bericht“ (1972) und die Erzählungen „Immer sind die Männer schuld“ (2002) stellen. Über letztere urteilte Dieter Borchmeyer: „Es gibt in der Weltliteratur eine Unzahl bestrickender Liebesgeschichten – aber für eine Altersliebe\, so rührend\, wie sie in diesen letzten Erzählungen Heyms zutage tritt\, finden sich in der deutschen Literatur (…) nur wenige Beispiele.“ (ZEITLITERATUR Oktober 2002
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LOCATION:Literaturhaus Darmstadt\, Kasinostraße 3\, Darmstadt\, Hessen\, 64293\, Deutschland
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SUMMARY:Marcus C. Hurek: Margot Friedländer. Eine Stimme für das Leben.
DESCRIPTION:Eine berührende Hommage an eine der bedeutendsten Zeitzeuginnen des Holocaust\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIn seinem Buch versammelt der Herausgeber und Fotograf Markus C. Hurek Bilder und Zitate von Margot Friedländer. Als eine der letzten Zeitzeuginnen verband sie ihre Botschaft für Menschlichkeit und Toleranz immer mit einem Appell an Wachsamkeit und Aufbegehren. Das Buch ist ein Aufruf\, die Erinnerung zu bewahren und für eine gerechtere\, menschlichere Zukunft einzutreten. Margot Friedländers Leben und Engagement sind nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis für Standhaftigkeit und Vergebung\, sondern auch dafür\, dass ein Neubeginn im Leben jederzeit möglich ist. \n\n\n\n\n\nMarkus C. Hurek ist Politikchef des Nachrichtenmagazins Focus. Fotografien von ihm erschienen in vielen deutschen Zeitungen\, Zeitschriften\, als Bildbände und auf Buchcovern. Hurek erhielt 2024 den Rückblende- Preis für die beste politische Fotografie des Jahres. \n\n\n\n\nFür Schulklassen: Mittwoch\, 18. November\, 11 Uhr\, Literaturhaus (Zusatztermin um 9 Uhr möglich) Eintritt: €4.-
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