Auch auf dem diesjährigen Hessentag in Fulda war der Landesverband der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hessen e.V. mit einem Stand vertreten, an dem im Wechsel Menschen aus den lokalen Gesellschaften präsent waren. Ulrike Schmidt-Hesse und Thomas Kluck vertraten die Darmstädter GCJZ am 17. Juni im „Treffpunkt Hessen“ im Konzepthaus Karl.
Den ganzen Tag über kamen zahlreiche Menschen zum Stand. Die einen betrachteten interessiert die Auslagen und die Videos zu rekonstruierten Synagogen oder zum Darmstädter Schulprojekt zu Theresienstadt oder hatten kurze Informationsfragen. Andere suchten das Gespräch über das Judentum, den christlichen Antijudaismus und heutige Positionen der Kirchen, kirchliche Praxis insgesamt, über das interkulturelle und interreligiöse Zusammenleben in Hessen oder die aktuelle Lage im Nahen Osten. Manche berichteten von Erfahrungen, die ihre Angehörigen in der NS-Zeit, oder danach in der Auseinandersetzung mit der Familien- und Ortsgeschichte, gemacht hatten und die bis heute nachwirken.

Zwei Höhepunkte waren die Besuche von Tobias Eckert, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im hessischen Landtag zusammen mit Lisa Gnadl, der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion und von Miriam Dahlke, Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die sich eingehend nach dem Stand der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit und dem Engagement gegen Antisemitismus, gerade auch in der Arbeit mit Schulen erkundigten.
Publikumsmagnet nicht nur für Kinder und Jugendliche verschiedenster Herkunft und Religionen war das Glücksrad-Quiz mit Fragen zum Judentum.
Der Stand war eine gute Gelegenheit, in kurzer Zeit viele Menschen auf die Themen und die Arbeit der GCJZ aufmerksam zu machen.

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